Besuch beim Familienzentrum Sternstunden in Göggingen

Sternstunden-kk

Pressebericht –

Gögginger Geschichtskreis im Familienzentrum Sternstunden

Friedrich-Ebert-Str. 12, 86199 Augsburg-Göggingen

 

Beeindruckende Arbeit für Kinder, Eltern und Familien

27 Interessierte besuchen mit dem Gögginger Geschichtskreis das Familienzentrum Sternstunden der St.-Gregor-Kinder- Jugend- und Familienhilfe

„Passgenaue Hilfen für Kinder und Familien bieten ist das Ziel der Einrichtungen im Familienzentrum Sternstunden“, so die Leiterin des Familienzentrums Marie Bettine Lamey.

Das moderne Haus, nun ein Jahr in Betrieb vereint mehrere  Wohngruppen, speziell auf die Bedarfslage der Schützlinge abgestimmt:

Die Klärungs- und Zwischenzeitgruppe „Nest“ ist eine 7-Tage-Wohngruppe für Kinder zwischen 2 und 10 Jahren. Dort können Kinder ohne ihre Eltern leben, bis die Situation in der Familie geklärt ist. Ziel ist es, die Elternkompetenzen zu stärken, damit die Kinder wenn möglich in ihre Familen zurückkehren können. Die neue Situation wird Schritt für Schritt geprobt, um zu testen, ob die neu aktivierten Ressourcen der Eltern beständig und zuverlässig sind.

In der Eltern- Kind-Klärungsgruppe lebt meist ein Elternteil mit Kindern bis zu 6 Jahren,  die Familiensituation wird stabilisiert und Krisenzeiten überbrückt. Die Eltern verpflichten sich dabei zur aktiven Mitarbeit im Elternkompetenztraining, es gibt feste Tagesabläufe.

Für Kinder mit Entwicklungsrückständen ist die Heilpädagogische Tagesstätte eingerichtet.  Diese kann Verzögerungen im Spracherwerb, im Sozialverhalten oder mit Beziehungs- und Wahrnehmungsstörungen korrigieren. Die Kinder sind im Kindergartenalter, d.h. in der Regel zwischen 3 und 6 Jahre alt. Die Kinder werden individuell gefördert, die Gruppe ist sehr klein, um eine gute pädagogische Arbeit zu ermöglichen.

Marie Lamey erläuterte den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch die Geschichte der Katholischen Waisenhaus-Stiftung sowie der St.-Gregor-Jugendhilfe. „Die Geschichte reicht ja fast 500 Jahre zurück und hat sich immer für Benachteiligte eingesetzt. Die heutige Arbeit ist die logische Folgerung aus den aktuellen Herausforderungen.“

Bei der anschließenden Besichtigung des Gartens und der Kindertagesstätte zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt von der freundlichen Gestaltung und den tollen Materialien „Da möchte man doch wieder Kind sein“, waren sich viele einig.

Bericht: Toni Resch

 

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